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Anleitung zur Selbsthypnose – Mentale Entspannung

  • von
Jan Kiem Coaching & Training

Die letzten Monate haben Sie besonders gefordert? Corona bereitet Ihnen Kummer und Sorgen? Oder aber etwas ganz anderes bedrückt Sie, macht Ihren Alltag unnötig schwer? Egal warum es Ihnen eventuell nicht so (gut) geht, wie Sie es gerne hätten. Selbsthypnose kann hier zumindest für Entspannung sorgen und somit helfen abzuschalten und gezielt nach Lösungen zu schauen.

  • Was ist Hypnose?
    Viele Menschen denken bei Hypnose gleich an „Show Hypnose“, also zum Beispiel an Menschen, die von einem Hypnotiseur dazu gebracht werden, in Hypnose gackernd wie ein Huhn über die Bühne zu laufen, oder an andere, die nicht mehr wissen wie Sie heißen. Ich könnte hier noch einige andere Beispiele aufführen, was Ihnen und mir jedoch im Hypno-Coaching überhaupt nicht weiterhilft.
    Daher beschreibe ich meinen Klienten Hypnose wie folgt: Hypnose ist zum einen ein Verfahren, mit dem eine Person in einen veränderten Bewusstseinszustand versetzt wird, zum anderen genau diesen veränderten Bewusstseinszustand dann auch erlebt. Oft wird dieser auch Trance genannt. Obwohl das Wort Hypnose aus dem griechischen kommt und auf deutsch „Schlaf“ bedeutet, ist etwas ganz Anderes gemeint. Dieser Zustand unterscheidet sich vom wachen sowie aber auch vom schlafenden Zustand.
    Hypnose im Coaching nutze ich unter anderem zum Erlangen von Gelassenheit, beim Klären von Zielen und Bedürfnissen sowie natürlich auch um meinen Klienten Selbsthypnose zu ermöglichen.
  • Wie Hypnose im Alltag helfen kann:
    Nehmen wir mal an, es gibt ein Ziel welches erreicht werden soll/will. Dieses Ziel scheint allerdings in weiter Ferne, vor allem weil unser kognitives Denken uns immer wieder sagt, unser Ziel sei nicht wirklich erreichbar…
    Nach einigen Sitzungen kann der Klient nun zusammen mit dem Coach diese Vision bzw. sein Ziel so erleben, als wenn dieses Ziel Realität ist. Das Gehirn geht für diesen Moment tatsächlich davon aus, dass dieses Ziel tatsächlich schon erreicht ist. Diese Methode wird oft „Zielfilm“ genannt.
    Sie dient vor allem dazu, dem Klienten aufzuzeigen wie er sich wirklich mit seinem Ziel fühlt und hilft dadurch, dieses zu erreichen. Mir selbst hat diese Methode sehr geholfen meine Selbstständigkeit als Coach & Trainer voranzutreiben – und auch endlich umzusetzen. Denn mein Kopf hatte mir immer allein schon bei dem Gedanken daran, mich selbständig zu machen, Unsicherheit signalisiert, was zur Folge hatte mein Projekt „Selbstständigkeit“ immer wieder zu verschieben.

  • Andere Einsatzfelder der Hypnose im Coaching sind:
  • Ablegen negativer Gewohnheiten
  • Erlangen von Gelassenheit
  • Lampenfieber bewältigen
  • Entscheidungsfindung
  • Platzangst
  • Innerer Systemarbeit
  • und vielen anderen Themen mehr
  • Selbsthypnose zum ausprobieren

Am einfachsten ist es, wenn Sie beim ersten Versuch eine Person bei sich haben, die Ihnen die Anleitung in Ihrem Tempo vorlesen kann. Andernfalls lesen Sie die Anleitung vorher genau durch und gehen Punkt für Punkt vor. Sie werden wahrscheinlich bemerken, dass sie nach dieser kurzen Selbsthypnose viel entspannter und leistungsfähiger sind als vorher.

Augenfixation (Mit festem Blick auf einen Punkt)


1.) Nehmen Sie in einem bequemen Sessel Platz


2.) Suchen Sie sich einen Ruhepunkt für Ihre Augen. Dieser Punkt kann sich auch bewegen, gleichmäßig wie bei einem Uhrpendel oder Metronom. Vielleicht bevorzugen Sie auch einen festen Punkt, einen Lichtreflex auf einem Glas, die Kontur einer Vase oder eines anderen Gegenstandes im Raum, einen Punkt an der Wand. Sie können auch jeden anderen Punkt nutzen. In jedem Fall soll das, worauf Sie Ihre Augen richten, beruhigend auf Sie wirken.


3.) Fixieren Sie diesen Punkt für eine Weile, ohne Ihre Lider zu schließen. Betrachten Sie die Kontur oder den Reflex oder jedes andere Verändern Ihres Fixationspunkts. Vielleicht können Sie darin auch verschiedene Formen sehen. Vielleicht eine Wolke, einen Baum oder ein Tier.


4.) Achten Sie einfach darauf, wann sich die Form verändert.


5.) Während Sie mit einem anderen Teil Ihrer Aufmerksamkeit bei dem fixierten Punkt oder Gegenstand sind können Sie mit einem anderen Teil ihrer Aufmerksamkeit feststellen, dass Sie schon ruhiger atmen und tiefer in den Sessel sinken. Nach einer Weile werden Sie das Bedürfnis verspüren, Ihre Lider zu schließen. Sie merken vielleicht auch, dass die Lider beginnen, müde und schwer zu werden. Überlassen Sie es Ihren Augen, wann Sie nachgeben. Es kann sehr angenehm sein, der Müdigkeit Ihrer Lider nachzugeben. Ein leichtes Flattern Ihrer Lider zeigt Ihnen, dass Sie sich in einem Übergang befinden.


6.) Überprüfen Sie noch einmal, ob Sie Ihre Augen vielleicht zu früh geschlossen haben. Also die Augen noch einmal kurz öffnen, bevor Sie bereit sind, diesem angenehmen Gefühl der Schwere nachzugeben und dabei tief auszuatmen. Wenn Sie mehr Übung haben, lernen Sie mit offenen Augen in Trance zu gehen. Ihre Augen richten sich dann so ein, dass sie in die Ferne blicken. Als würden Sie durch die Dinge in Ihrer unmittelbaren Nähe hindurchsehen. Sie behalten alles im Auge ohne auf etwas Besonderes zu achten. Die Ruhe und Entspannung die sich um Ihre Augen entwickelt, kann sich über Ihre Wangen und das Gesicht ausbreiten, und weiter über die Schultern und den Rücken, über die Arme, bis in Ihre Hände und Finger. Ebenso fließt sie über den Bauch, das Gesäß, in die Beine und Füße, bis in die Zehen. Dort geht sie in den Boden über.


7.) Sie können nun das Gefühl entwickeln, Ihren Körper sich selbst zu überlassen und in Gedanken an einen Ort zu gehen, an dem Sie sich besonders wohlfühlen.


8.) Beenden Sie die Übung nun langsam in Ihrem eigenen Tempo und auf eine Art und Weise, die Ihrem Körper guttut. Z.B. zählen Sie von 3 nach 1. Bei 3 atmen Sie tief ein und aus, bei 2 bewegen Sie Hände und Füße, recken und strecken sich, bei 1 öffnen Sie die Augen. Danach sind Sie wieder ganz orientiert, frisch und wach.

Nachdem Sie nun wieder völlig entspannt sind und Ihr vorheriger Stress zumindest handhabbar ist, geht es im nächsten Blog Beitrag von @Heiner Boss # www.denkenwieeinchampion.de um das Thema “mentale Kompetenz als Schlüssel zur Selbstbestimmung- Wie fange ich an?

Mein heutiger Artikel ist mein Beitrag im Rahmen des Projektes #dieblogparade #neustart „Wie fange ich an?“.  

1 Thema. 8 Experten. 8 Artikel. 1 roter Faden. Ich freue mich, Mitglied dieses Projektteams zu sein. Wir schätzen den gegenseitigen Austausch und lernen voneinander. Bitte lesen Sie/ lest auch die Artikel unseres Projektteams ab dem angegebenen Erscheinungsdatum und folgen Sie/ folgt #dieblogparade: 

  1. 23.09.2020|Karl-Heinz Limberg | KHL Lifestyle | #dieblogparade #neustart – Recherche und Schreiben eines Blogs – Wie fange ich an? | https://www.khllifestyle.com/ 
  1. 25.09.2020 | Dr. Irène Kilubi | Founder and MD brandPreneurs & brandFluencers |#dieblogparade #neustart – Eine starke Community in sozialen Medien aufbauen – Wie fange ich an? | www.linkedin.com 
  1. 28.09.2020 | Claudia Janssen |Gründerin und Chefredakteurin FulltiME Magazin | #dieblogparade #neustart – Ein funktionierendes Zeitmanagement – Wie fange ich an? | www.fulltime-magazin.de 
  1. 30.09.2020 | Nadine Greck | Mediatorin für Wirtschaft & Familie | #dieblogparade #neustart – Konfliktlösung als Erfolgsfaktor – wie fange ich an? | www.ng-wirtschaftsmediation.de/magazin 
  1. 02.10.2020 | Jan Kiem | Coachings und Trainings mit Substanz | #dieblogparade #neustart – Anleitung zur Selbsthypnose – Wie fange ich an? | https://jankiem-coaching.com/ 
  1. 05.10.2020 | Heiner Boos | Denken wie ein Champion – Coaching für mentale Kompetenz |#dieblogparade #neustart – Mentale Kompetenz als Schlüssel zur Selbstbestimmung – Wie fange ich an? | https://www.denkenwieeinchampion.de/ 
  1. 07.10.2020 | Chris Schiebel | Botschafter für Projektmanagement | #dieblogparade #neustart – Leistungsfähigkeit trotz Stress im Projekt – Wie fange ich an? | ttps://pm-botschaft.com/ 
  1. 09.10.2020 | Heike Nirschl | Heike Regina Nirschl – Ihr Karrierecoach | #dieBlogparade #neustart – Jobwechsel – Wie fange ich an? | https://www.hr-karrierecoach.de/blog/