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PCM erklärt: Teil 1/4

Startseite » PCM erklärt: 6 Persönlichkeitstypen & Kommunikationsstrategien – Teil 1 – Lesedauer 3 Minuten

6 Persönlichkeitstypen & Kommunikationsstrategien

Missverständnisse im Meeting, Konflikte, die eskalieren, obwohl alle das Gleiche wollen – kommt Ihnen das bekannt vor? Die Ursache liegt oft nicht im Inhalt, sondern in der Art, wie wir kommunizieren. Das Process Communication Model (PCM) bietet hier einen wissenschaftlich fundierten Ansatz: Es identifiziert sechs grundlegende Persönlichkeitstypen mit jeweils eigenen Kommunikationsbedürfnissen.

Wer diese Muster versteht, kann Missverständnisse vermeiden, Konflikte an der Wurzel lösen und die Zusammenarbeit im Team nachhaltig verbessern. In diesem Artikel erfahren Sie, wie PCM funktioniert, welche sechs Typen es gibt und wie Sie typgerechte Kommunikationsstrategien im Berufsalltag einsetzen.

Auf die Frage, welche Aspekte von PCM besonders in Erinnerung sind, nennen die Befragten vor allem die Persönlichkeitstypen (100%), die Stressmuster und den Umgang mit ihnen (79%) sowie die Kommunikationskanäle (73%). Einigkeit herrscht in der Anwendung der kommunikationsbezogenen Aspekte: es braucht Übung, um sich in ihrer Anwendung sicher zu fühlen. Auch das merken wir bei unseren Kunden: wir bekommen regelmäßig Anfragen für reine Praxisseminare mit der Bitte: Üben, Üben Üben! 

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Was ist das Process Communication Model (PCM)?

Das Process Communication Model wurde in den 1970er Jahren vom amerikanischen Psychologen Taibi Kahler entwickelt und hat sich seitdem als eines der präzisesten Werkzeuge zur Analyse von Kommunikationsmustern etabliert. PCM basiert auf der Annahme, dass jeder Mensch über alle sechs Persönlichkeitstypen verfügt, aber in unterschiedlicher Ausprägung. Ein Typ dominiert dabei – die sogenannte Basisstruktur – und prägt unsere bevorzugte Art zu kommunizieren, Informationen aufzunehmen und auf Stress zu reagieren.

Das Besondere am PCM: Es geht nicht darum, Menschen in Schubladen zu stecken. Vielmehr zeigt es auf, wie wir unsere Kommunikation flexibel an unser Gegenüber anpassen können. Im beruflichen Kontext bedeutet das: Führungskräfte können ihre Teams gezielter motivieren, Konflikte werden entschärft, bevor sie eskalieren, und Meetings werden effizienter, weil alle Beteiligten verstehen, wie sie gehört werden möchten.

PCM wird heute weltweit in Unternehmen, Organisationen und Trainings eingesetzt – von der NASA über internationale Konzerne bis hin zu mittelständischen Betrieben im deutschsprachigen Raum. Die Methode ist wissenschaftlich validiert und hat sich in der Praxis millionenfach bewährt.